Beachten Sie bitte die Haushaltsrede auf der Fraktionsseite!

Erläuterungen und Photostrecken zum WfW-Rundgang durch das Briller Viertel am 20.VIII.2005

Für alle, die den Rundgang durch das Briller Viertel am 20.VIII.2005 noch einmal erleben oder nachzeichnen möchten, gibt es hier die entsprechenden Informationen noch einmal aufgearbeitet nachzulesen. Anlaß für den Rundgang war herauszufinden, wie viele Interessenten es für Denkmal- und Geschichte bzw. für Stadtentwicklung gibt. Rund 70 Interessierte waren gekommen, um sich durch den Rundgang zu informieren und bei der späteren Diskussion ihre Meinungen und Aspekte auszutauschen. Für Ihre Anregungen möchten wir uns herzlich bedanken. Ihre WfW-Fraktion

Übersichtsplan

Übersichtsplan

Route und Stationen durch das Briller Viertel:

  1. Die Route beginnt Ecke Briller Straße / Platzhoffstraße. Die frühere Breite Straße (heutige Tannenbergstraße) führte bis zu diesem Eck und beherbergt die Villa Frowein. Direkt am Eck zur Sophienstraße wird gerade eine neue Bausünde produziert.
  2. Der Weg führt über die Platzhoffstraße hinauf bis zur Katernberger Straße. Erläutert wird die angedachte Bebaung auf dem Gelände der ehemaligen Post bzw. des angrenzenden Parkplatzes.
  3. Weiter geht's über die Mozartstraße in die Kirschbaumstraße N° 6, dann zurück zur Funckstraße.
  4. Im Schaffstal treffen wir auf die Stadt-»Villen« des Herrn C. Dessen Bauvorhaben wurde nur durch eine Anwohnerklage (Normenkontrollverfahren) vor dem Oberverwaltungsgericht Mp Münster gestoppt und darf nur in der vordersten Reihe in veränderter Form fortgeführt werden.
  5. Beimn kleinen Abstecher zum Ottenbrucher Bahnhof wartet für die, die nicht gleich weggerannt sind, eine kleine Erfrischung.
  6. In der Bismarckstraße wurden die eingeschossigen Bauten der ehemaligen Eisenwaren-Fachschule abgerissen. Neues Unheil durch nicht ortsgerechte Bebauung droht neben der Villa Springorum.
  7. Ein bereits realisiertes Bauvorhaben erwartet uns in der Moltkestraße.
  8. In der Roonstraße ist der Briller Schützenverein zu Hause, in dessen Räumlichkeiten die Präsentation und weitere Diskussion stattfand.

Der Weyerbuschturm

Weyerbuschturm

Nicht vorbeigekommen sind wir am Weyerbuschturm (Denkmalnr. 1906) auf der Spitze des Nützenbergs (252,90m üNN). Benannt wurde der 1898 eingeweihte Aussichtsturm nach seinem Stifter Emil Weyerbusch (1846-1909), der damals Knopffabrikant und Stadtverordneter war. Das Bauwerk aus verfugtem Basaltbossenmauerwerk in eklektizistischen Stilformen ist einer von noch fünf auf Wuppertaler Stadtgebiet erhaltenen Aussichtstürmen.