Bayer jr.-Villa für seine Mutter


Friedrich Bayer jr. baute für seine Mutter Julie (geb. Hülsenbusch) 1895/96 die zweigeschossige Villa an der Platzhoffstraße 25 (Denkmal Nr. 1557). Um 1900 erwarb der spätere Geheimrat und Professor Dr. Carl Duisberg das Anwesen. Ab 1926 wohnte hier der Generaldirektor der Vereinigten Glanzstoff-Fabriken, Fritz Blüthgen. Zwischen 1942 und 1965 war in dem Gebäude eine Polizeistation untergebracht. Seit 1981 ist hier die »IONA Wohngemeinschaften für behinderte Menschen« zu Hause.
Post / Fernmeldeamt
Blick über den Parkplatz zum Gebäude der Post an der Katernberger Straße. Dort befand sich der Teich des dahinterliegenden Baudenkmals Katernberger Straße 14 (Denkmal Nr. 1296) aus der Zeit um 1890. Als Teil der bezeichneten »Häusergruppe Ottenbruch« wohnte hier die Familie Gustav Platzhoff. Sein Urgroßvater, Johann Peter Bemberg, gründete 1792 die Fima J.P. Bemberg. 1865 wurde der Grundstein für die Türkischrot-Färberei gelegt. Den Chefsessel bestieg Gustav Platzhoff um 1880.


Für das ehemals als Fuhrpark-Parkplatz genutzte Areal gibt es einen »Investor«, der hier gerne bauen würde. Vorstellung der Pläne durch WfW-Vetreter in der BV Elberfeld-West, Heribert Stenzel.


Die »neue« Weyerbusch-Villa




Emil Weyerbusch (*12.XI.1846, †09.I.1909 in Gardone) -den wir schon vom Turm her kennen- muß wirklich viel »Kohle« gehabt haben. Vielleicht auch deshalb, weil er am 18.VII.1870 Mathilde-Freiin von der Heydt (*07.III.1850, †29.XI.1889 in Bombay) heiratete, deren Vater Freiherr August von der Heydt war. Weyerbusch unterstütze aber auch großzügig den Kirchenausbau im Orte Birnbach bei Altenkirchen und baute hier auch 1902 sein Wochenendhaus. In Wuppertal lebte Weyerbusch erst in der »kleinen« Villa an der Platzhoffstraße 55 (Baudenkmal Nr. 3158), erbaut zwischen 1880 und 1885. Hier zu sehen ist sein zweites Heim mit der Hausnummer 49.