Kirschbaumstraße 6

Die Villa in der Kirschbaumstraße Nr. 6 des Ernst Wolff-Neuhaus (Denkmal Nr. 873) ist ein typisches Beispiel klassizistischer Bauweise zum Ende des 19. Jahrhunderts.

»Lebendige« Stadtentwicklung

Ein »schönes« Beispiel, wie man in Wuppertal Stadtentwicklung betreibt, bietet die Funkstraße 16 bis 22. Dort hat man neu zwischen alt »integriert«.

  1. Fast majestätisch thront unter Hausnummer 16 die Villa mit der Denkmal Nr. 219 im Stil des Klassizismus.
  2. Links daneben das 1909/1910 errrichtete Wohnhaus mit Automobilhalle (Denkmal Nr. 4068), das vermutlich von dem Fabrikanten Oskar Gebhard, wohnaft in der Moltkestraße 71, als Remise gedient hat.
  3. Hausnummer 20 ist für Kanarienvögel unwahrscheinlich luxuriös im Waschbetonstil ausgeführt. Statt Vorgarten gibt's Garageneinfahrt - praktisch: wenn man nicht ißt, braucht man sich um den Abwasch nicht zu kümmern. Kein Baudenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes.
  4. Hausnummer 22 und 24 (hier nicht im Bild) sind ebenfalls eingetragene Baudenkmäler von 1911 im Bergischen Heimatstil.

Verwaltungsgebäude aus den 50ern (Denkmal Nr. 4192). Dieser Baustil ist relativ funktional, hat aber auch Elemente vorzuweisen die man noch als »schön« bezeichnen kann.