

Die Villa Frowein (ehem. Bergische Musikschule) an der Briller Straße 2 (Denkmal Nr. 1102) gehört zu dem ehemals großzügigen »Lustgarten«, der inzwischen durch eine Tiefgarage untermauert ist. Auf der historischen Ansicht mit Blick in Richtung Norden liegt rechts dahinter das ebenfalls als Baudenkmal eingetragene dreigeschossige Haus Nr. 4 (Denkmal Nr. 1817). Davor endet die Sophienstraße als Sackgasse an der Bushaltestelle (s. neues Foto aus Nordwesten).
Dazwischen werden jetzt Seniorenwohnsitze "geklatscht", die fünfgeschossig alles andere in der Häuserreihe überragen.

Plus Dachgeschoß versteht sich. Eine Bausünde ersten Ranges! Wieso wird so etwas vom Gestaltungsbeirat genehmigt?Ganz einfach: Man verschweigt die Nähe zum Deweerth'schen Garten und der Villa Frowein. Die Deklaration als »Seniorenwohnheim« bewirkt, daß für den Neubau keine bzw. verminderte Stellplätze nachgewiesen werden müssen, zumal durch die neue Tiefgarage jetzt eh genug vorhanden sein müßten. Die Briller Straße muß an dieser Stelle nun verengt werden, weil die Stadt ein Stück Straßenraum mit verkauft hat.
Ecke Platzhoffstraße
Bevor wir bei der vorigen Bausünde einen Herzinfarkt bekommen, machen wir uns auf den Weg zur Platzhoffstraße. Den Blick auf die historische und heutige Ansicht möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. In der Platzhoffstraße 17 wurde übrigens der gebürtige Wuppertaler und in Australien lebende Komponist und Künstler George Dreyfus am 22.VII.1928 geboren. Er hat u.a. einige bedeutende Musicals verfaßt.

